1912 1919 1921 1939 1949 1955 1960 1963 1972 1975 1981 1998 2004 2005 2007 I 2007 II 2011 2012

Dipl.-Ing. Günter Bury

Vorstand der Überlandwerk Fulda Aktiengesellschaft

“Während ihrer 100jährigen Ge- schichte hat die ÜWAG stets neue Wege beschritten, den tech- nischen Fortschritt vorangetrieben und als verlässlicher Partner den Unternehmen, den Kommunen und den Menschen in der Region zur Seite gestanden.”

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Bernd Woide

Landrat des Landkreises Fulda,
Vorsitzender des ÜWAG-Aufsichtsrats (bis 21.06.2012)


“Mit dem Überlandwerk verfügen wir über ein Versorgungsunter- nehmen, das nicht in erster Linie gewinnorientiert arbeitet, sondern sich durch besondere Nähe zum Kunden und feste Verankerung in der Region auszeichnet.”

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Gerhard Möller

Oberbürgermeister der Stadt Fulda,
Vorsitzender des ÜWAG-Aufsichtsrats (ab 21.06.2012)


“Dank Stromversorgern wie der ÜWAG ist unser vom rasanten technischen Fortschritt geprägtes Lebensumfeld in Bewegung.”

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Volker Bouffier

Hessischer Ministerpräsident




“Die ÜWAG hat in den ver- gangenen 100 Jahren in ihrer Region eine wichtige Rolle bei der Bereitstellung einer für das moderne Leben unverzichtbaren Grundlage gespielt.”

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Rainer Quanz

Betriebsrats- vorsitzender der Überlandwerk Fulda Aktiengesellschaft


“Entscheidend ist, dass eine Basis vorhanden ist, auf der eine Zusammenarbeit zum Nutzen von beiden Partnern – Unternehmen und Belegschaft – möglich ist.”

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Hildegard Müller

Vorsitzende der Haupt- geschäftsführung des Bundesverbands der Energie- und Wasser- wirtschaft e. V. (BDEW)

“Heute, zum 100-jährigen Jubiläum der ÜWAG, entwickeln sich die erneuerbaren Energien zum Leit- system der Zukunft, auch wenn die konventionelle Erzeugung weiterhin eine wichtige Rolle einnehmen wird.“

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Hans-Joachim Reck

Hauptgeschäftsführer des Verbands kommu- naler Unternehmen e. V. (VKU)

“Mit ihrem Wertefundament trägt die ÜWAG maîgeblich dazu bei, gesellschaftliche Ziele umzu- setzen und den Wandel von einem wirtschaftlich benachteiligten Ge- biet hin zu einem gefragten Standort voranzutreiben.“

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Bernhard Juchheim

Präsident der Industrie- und Handelskammer Fulda

Stefan Schunck

Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Fulda



“Der wirtschaftliche Aufschwung der Region Fulda nach dem Krieg und insbesondere die Entwicklung nach der Wiedervereinigung hin zu einer der wirtschaftlich stärksten Regionen Hessens mit der niedrigsten Arbeitslosenquote ist untrennbar mit den Leistungen der ÜWAG verbunden.“

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> Rückblick:

01.02.2012

Ausstellungseröffnung
ÜWAG-Kundenzentrum, Fulda

28.03.2012

Große Festveranstaltung zum Jubiläum, Esperantohalle, Fulda

bis 15.04.2012

Ausstellung „100 Jahre ÜWAG”
ÜWAG-Kundenzentrum, Fulda

13.05.2012

Tag der offenen Tür
ÜWAG-Betriebsgelände, Fulda

26.06.2012

Preisverleihung Gewinnspiel
ÜWAG-Kundenzentrum, Fulda

18.08.2012

Jubiläums-energy-event
Esperantohalle, Fulda

Elektrizität?
Ja, bitte!

Per Fragebogen wurden potenzielle Strom-Kunden 1906 darüber befragt „wie viel Kraft sie zu benötigen gedenken“.

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„Reinliche Beleuchtung”

Im Jahr 1917 be- tonte eine Zeitungs- anzeige die Vorteile der elektrischen Beleuchtung gegenüber der Petroleum-Lampe.

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Kupferdraht gestohlen

Eine Hausdurch- suchung, wertvolle Metalle, und die Sicherstellung durch den Kriminalisten: Keine Räuber- pistole, sondern eine belegte Begebenheit aus den Anfangs- tagen der Elektrifizierung von Morles um die Jahreswende 1922/23.

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Millionäre am Stromnetz

Sieben Millionen für einen Anschluss an das Stromnetz? Und dann musste man auch noch selbst mitarbeiten…

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Stromlos

Versorgungszuver- lässigkeit anno 1924

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Keine Kohle mehr

„Restlos zufrieden” war Bäckermeister Müller aus Dalherda 1930 mit seinem neuen elektrischen Ofen.

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Preuîen oder das Deutsche Reich?

Der Nationalsozialis- mus formte die kommunalen Verwaltungsstruktu- ren um. Das hatte auch Auswirkungen auf die Stromliefer- verträge.

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Krankenhäuser haben Vorrang

Auch unter Kriegs- bedingungen musste die Energieversor- gung so gut wie möglich aufrecht erhalten werden.

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Leasing vor 56 Jahren

Der Verkauf von Elektrogeräten gehörte lange Zeit zum Angebot der ÜWAG.

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Tag der offenen Tür

Der Tag der offenen Tür: Ein Rückblick in Bildern.

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Jubiläumsfeier

Der Festakt in der Esperantohalle: Ein Rückblick in Bildern.

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Ausstellung

Zahlreiche Gäste kamen zur Eröffnung

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Technik

Historie der Energie- versorgungs-Technik

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Energie

Die ÜWAG und die Elektrifizierung der Region

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Verkehr

Impressionen aus der Geschichte des Stadtbussverkehrs

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GRUSSWORTE

Dipl.-Ing. Günter Bury

Vorstand der Überlandwerk Fulda Aktiengesellschaft

Ein runder Geburtstag ist immer ein Anlass, um einerseits zurückzuschauen, andererseits aber auch den Blick auf die kommenden Aufgaben zu richten. Häufig heißt es bei solchen Gelegenheiten „Zukunft braucht Tradition“. Für die ÜWAG trifft vielmehr zu „Zukunft hat Tradition“. Denn während ihrer 100jährigen Geschichte hat die ÜWAG stets neue Wege beschritten, den technischen Fortschritt vorangetrieben und als verlässlicher Partner den Unternehmen, den Kommunen und den Menschen in der Region zur Seite gestanden. Dies gilt heute genauso wie vor 100 Jahren. Unternehmerischer Mut und Weitsicht haben damals den Beginn der Elektrifizierung Osthessens ermöglicht. Es war nur der Anfang eines in vielerlei Hinsicht zukunftsgerichteten Engagements der ÜWAG in der Region und über die Region hinaus.

Dabei hat die ÜWAG auch immer die Daseinsvorsorge als zentrale Aufgabe begriffen. Dazu gehören unter anderem die Aufnahme des öffentlichen Personennahverkehrs in der Stadt Fulda im Jahr 1949 und der Start des Linienverkehrs im gesamten Landkreis Fulda im Jahr 2011. Das neue Geschäftsfeld Breitbandversorgung, das seit dem letzten Jahr das Leistungsspektrum der ÜWAG erweitert, fügt sich nahtlos in die Geschichte. Denn damit hat die ÜWAG einmal mehr unter Beweis gestellt, dass sie sich immer wieder erfolgreich neuen Aufgaben stellt, wie in vielen anderen Fällen seit 1912.

Heute erscheint uns Strom als selbstverständlichste Sache der Welt. Dafür, dass es auch so bleibt, arbeiten wir mit all unserer Kraft. Mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien, mit Beteiligungen an hocheffizienten modernen Kraftwerken und mit kontinuierlichen Investitionen in ein leistungsfähiges Stromnetz übernehmen wir Verantwortung für eine umweltfreundliche und sichere Energieversorgung.

Gerade die Energieversorgung, insbesondere vor dem Hintergrund der Energiewende, wird in den kommenden Jahren noch zahlreiche Herausforderungen bringen. Die ÜWAG ist bestens gerüstet, mit Kompetenz, Flexibilität und dem Engagement ihrer Mitarbeiter diese Herausforderungen zu meistern. Sie wird deshalb auch in Zukunft ein verlässlicher Partner der Region sein.

Dipl.-Ing. Günter Bury
Vorstand der Überlandwerk Fulda Aktiengesellschaft

GRUSSWORTE

Gerhard Möller

Oberbürgermeister der Stadt Fulda,
Vorsitzender des ÜWAG-Aufsichtsrats (ab 21.06.2012)

Liebes ÜWAG Team,
liebe ÜWAG Kunden,

mit den groîen Erfindergenies des vergangenen Jahrhunderts wie Marconi, Edison, Tesla oder heimischen Gröîen wie Professor Ferdinand Braun, Justus Schneider, nicht zuletzt Konrad Zuse und ihren auîergewöhnlichen technischen Errungenschaften beschäftigen sich Film- und Print-Dokumentationen nur zu gerne. Ohne elektrische Energie wäre keine ihrer genialen Entdeckungen denkbar, ob Edisons Glühbirne, Brauns Funkübertragung oder Zuses Computer. Die Welt stünde still – zumindest aus diesem Blickwinkel betrachtet. Dank Stromversorgern wie der ÜWAG ist jedoch unser vom rasanten technischen Fortschritt geprägtes Lebensumfeld in Bewegung. Im Falle Fuldas und der Region Osthessen nun schon seit einem Jahrhundert. Ein für ein Unternehmen bemerkenswertes Jubiläum, zu dem ich ÜWAG-Vorstand Günter Bury und seinem engagierten Team herzlich im Namen der Stadt Fulda gratulieren möchte. Für mich nicht minder wichtig und gleichermaîen erfreulich ist die ebenso lange währende bewährte, verlässliche und erfolgreiche Partnerschaft zwischen Kommune und unserem regionalen Energieversorger.

Im Wandel

Seit der Gründung, gerade aber in den letzten Jahren, hat sich jedoch innerhalb des Konzerns ein ebenso konsequenter wie kontinuierlicher Wandel vollzogen. Aus dem reinen Energieversorger der ersten Tage mit Versorgungsmonopol ist inzwischen ein Unternehmen geworden, das heute im Wettbewerb sich mit seinen sieben Tochterunternehmen auf den Gebieten Energie, Mobilität und Dienstleistungen engagiert. Erdwärme, Abwasser, Beleuchtung, Energieerzeugung und -transport sowie Contracting sind neue und zukunftsorientierte Aufgabenfelder der ÜWAG Gruppe. Die drei Verkehrsunternehmen der ÜWAG sorgen in der Stadt, der Stadtregion sowie im Landkreis für Mobilität, vor allem für beste Verbindungen im öffentlichen Personennahverkehr. Mit unserer Teilnahme am ÜWAG Modellprojekt Elektromobilität wagen wir zudem gemeinsam den Blick nach vorne. Ein E-Bike, ein E-Roller sowie zwei Segways bieten der Mitarbeiterschaft der Stadtwache eine ungeahnt bequeme, leise und CO2 freie Fortbewegungsmöglichkeit. Vor der Stadtwache am Stadtschloss lädt eine Stromtankstelle Interessierte ein, kostengünstig eigene Erfahrungen mit Elektromobilität machen zu können.

Regionalitätsprinzip

Über 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zählt mittlerweile die ÜWAG, für die insbesondere das Regionalitätsprinzip gilt. Ausschüttungen und Abgaben der ÜWAG bleiben in Osthessen. Als einer der groîen Arbeitgeber der Region ist das Unternehmen zugleich ein wichtiger Faktor als Auftraggeber für die Betriebe der heimischen Wirtschaft. Mit ihrem Engagement für neue, zukunftsweisende und Ressourcen schonende Technologien sowie die Nutzung erneuerbarer Energien übernimmt die ÜWAG mit ihren Tochterunternehmen Verantwortung für den Umwelt- und Klimaschutz. Erwartungsvoll schauen wir nun auf das Jubiläumsjahr. Dem Unternehmen wünsche ich eine glückliche Zukunft sowie wirtschaftlichen Erfolg, getragen vom Grundsatz aus Tradition modern zu sein.

Gerhard Möller
Oberbürgermeister der Stadt Fulda,
stv. Vorsitzender des Aufsichtsrats der Überlandwerk Fulda Aktiengesellschaft

GRUSSWORTE

Volker Bouffier

Hessischer Ministerpräsident

Die Überlandwerk Fulda Aktiengesellschaft feiert ihr 100-jähriges Jubiläum in einer Zeit, die von einem tiefgreifenden Wandel in der Energiepolitik geprägt ist. Im Bewusstsein der Verantwortung für kommende Generationen und für einen schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen hat die Bundesrepublik Deutschland in jüngster Zeit Fragen der Energieversorgung neu beantwortet. Hessen hat diesen Wandel mit einem bundesweit einmaligen Prozess begleitet, dem Energiegipfel. Als ein sehr gutes Fundament für den Energiewandel ist er ein groîer Erfolg für die Ökologie, die Ökonomie und vor allem die Bürgerinnen und Bürger Hessens. Ziel war es, einen Prozess anzustoîen, der zu einer sicheren, umweltschonenden, bezahlbaren und gesellschaftlich akzeptierten Energieversorgung führt. Ökologie und Ökonomie müssen dabei gleichwertig betrachtet werden.

Den Kommunen kommt bei der Umsetzung der für den Energiewandel erforderlichen Maînahmen eine entscheidende Bedeutung zu. Denn für Windkraftanlagen, Stromtrassen und andere notwendige Maînahmen muss die Akzeptanz der Bürger vorhanden sein. Das kann unter anderem dadurch erreicht werden, dass die Wertschöpfung dieser Anlagen auch vor Ort realisiert wird. Die Kommunen sollen deshalb in die Lage versetzt werden, sich gemeinsam mit den Bürgern oder privaten Dritten in diesem Bereich wirtschaftlich zu betätigen. Damit gelingt es, die notwendige Dezentralität bei der Stromerzeugung und -verteilung mit Bürgerbeteiligung zu verknüpfen.

Die ÜWAG hat in den vergangenen 100 Jahren in ihrer Region eine wichtige Rolle bei der Bereitstellung einer für das moderne Leben unverzichtbaren Grundlage gespielt. Ich bin zuversichtlich, dass sie auch in den kommenden Jahren und Jahrzehnten ihren Beitrag für die Wirtschaft und für den Alltag der Menschen leisten wird.

Volker Bouffier
Hessischer Ministerpräsident

GRUSSWORTE

Hildegard Müller

Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. (BDEW)

Eine Hundertjahrfeier ist auch in der Energie- wirtschaft etwas Besonderes. Als die ÜWAG 1912 unter dem Namen Elektricitätswerk Fulda AG gegründet wurde, waren Unternehmen der Energiewirtschaft noch Pioniere. Energieversorgung war weitgehend regional organisiert und an ein Strom-Verbundnetz war noch gar nicht zu denken.

Zum 50. Geburtstag der ÜWAG 1962 sah das schon ganz anders aus. Die Kohleverstromung boomte und das Wirtschaftswunder brauchte als Voraussetzung eine funktionierende und verlässliche Infrastruktur mit Energie.

Heute, zum 100-jährigen Jubiläum der ÜWAG, entwickeln sich die erneuerbaren Energien zum Leitsystem der Zukunft, auch wenn die konventionelle Erzeugung weiterhin eine wichtige Rolle einnehmen wird.

Dieser schlaglichtartige Rückblick zeigt, dass sich die Energiewirtschaft schon immer im Wandel befunden hat. Umso bemerkenswerter ist es, dass es Unternehmen wie die ÜWAG gibt, die diese wechselvolle Geschichte nicht nur überdauert, sondern erfolgreich und zukunftsorientiert mitgestaltet haben.

Im ÜWAG-Angebot finden sich moderne Tarife, bei denen der Verbrauch per iPhone-App gesteuert werden kann – die smarte Zukunft ist hier also schon Realität. Es gibt nachhaltige Ökostrom-Tarife, Öko-Wärmepumpen und moderne Effizienzberatung für Kunden.

Darüber hinaus engagiert sich die ÜWAG als Anteilseigner der Trianel und ihrer Tochterunternehmen – und profitiert so im Verbund von Vorteilen wie dem Bau von Kraftwerken, dem Aufbau erneuerbarer Erzeugungskapazitäten oder dem Energiehandel, die sonst eher groîen Marktteilnehmern zur Verfügung stehen.

Die Mitgliedsunternehmen des BDEW haben sich klar dazu bekannt, den durch die Energiewende angestoîenen Umbau der Energieversorgung aktiv gestalten zu wollen. Damit dies gelingt, ist neben der Stabilität politischer Entscheidungen die Schaffung der nötigen Rahmenbedingungen für die Umsetzung der Energiewende erforderlich. Hier ist im vergangenen Jahr schon viel passiert, mindestens ebenso viel steht aber noch aus.

Parallel zur Energiewende befindet sich auch die Energiewirtschaft selbst im Umbruch. Gerade regionale Energieversorger wie die ÜWAG sind gefordert, einerseits authentisch zu bleiben, sich andererseits aber auch ständig weiterzuentwickeln und die Zukunftsthemen von morgen zu identifizieren. Ein Blick in das ÜWAG-Portfolio zeigt, dass viele Trends bereits erkannt und aufgegriffen wurden. Darüber hinaus ist regionale Wertschöpfung grundsätzlich ein gutes Argument für die notwendige Akzeptanz der Energiewende.

Vor uns steht nicht weniger als die Transformation einer der gröîten Industriegesellschaften der Welt innerhalb von nur einer Generation in eine annähernd klimaneutrale, auf einer erneuerbaren Energieversorgung basierende Gesellschaft.

Machen wir uns auf den Weg. Es gibt viel zu tun.

Ich wünsche den Verantwortlichen und Mitarbeitern der ÜWAG für ihre Aufgabe weiterhin alles Gute.

Hildegard Müller
Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. (BDEW)

GRUSSWORTE

Bernd Woide

Landrat des Landkreises Fulda,
Vorsitzender des ÜWAG-Aufsichtsrats (bis 21.06.2012)

Der Landkreis Fulda und die Überlandwerk Fulda Aktiengesellschaft weisen eine ganze Fülle von Gemeinsamkeiten auf. Dies zeigt sich nicht nur darin, dass der Landkreis über den Zweckverband Fulda-Hünfeld-Schlüchtern wesentliche Anteile am Aktienkapital hält und ich mich im Wechsel mit Oberbürgermeister Gerhard Möller als Aufsichtsratsvorsitzender ablöse. Auch können beide auf eine lange Geschichte zurückblicken. Während der Landkreis Fulda in 2011 einhundertneunzig Jahre alt geworden ist, feiert das Überlandwerk Fulda in 2012 sein 100-jähriges Bestehen, wozu ich dem Unternehmen und seinen Mitarbeitern die herzlichsten Grüîe und Glückwünsche der Kreisgremien übermitteln möchte. Die gröîte Übereinstimmung aber besteht darin, dass sich sowohl der Landkreis Fulda als auch die Überlandwerk Fulda AG in besonderer Weise der Region und dem Wohl ihrer Bürger verpflichtet fühlen.

Die Region befindet sich auf einem guten Weg in eine erfolgreiche Zukunft. Die Weichen sind in die richtige Richtung gestellt. Der Landkreis ist ein leistungsstarker Wirtschaftsstandort mit hoher Lebensqualität, der in vielen Bereichen überdurchschnittliche Zuwachsraten verzeichnet. Das hervorragende Abschneiden der Region im bundesweiten Vergleich ist das Ergebnis des Zusammenwirkens ganz unterschiedlicher Faktoren. Eine zentrale Position nimmt dabei das partnerschaftliche Verhältnis von Politik, Wirtschaft und Verwaltung ein. Die Verantwortlichen eint das Bestreben, die Region weiter voranzubringen und zukunftssicher zu machen. Von überragender Bedeutung aber ist, dass wir mit dem Überlandwerk über ein Versorgungsunternehmen verfügen, das nicht in erster Linie gewinnorientiert arbeitet, sondern sich durch eine besondere Nähe zum Kunden und eine feste Verankerung in der Region auszeichnet.

Trotz günstiger Prognosen und einer positiven Grundstimmung dürfen wir uns jedoch nicht mit dem Erreichten zufrieden geben. Attraktivität und Angebote müssen ständig weiter verbessert und nach innen und auîen optimiert werden, um die Region konkurrenzfähig zu halten und zukunftssicher zu machen. Für den Landkreis Fulda wird es im Zusammenwirken mit den anderen regionalen Akteure um zusätzliche Anstrengungen und den verstärkten Einsatz entsprechender Ressourcen in Bildung und Infrastruktur gehen, wenn er seine Position behaupten und die groîen Herausforderungen wie den demografischen Wandel erfolgreich bewältigen will. Die ÜWAG muss ihre Zukunftsstärke insbesondere im Bereich alternativer Energien und der flächendeckenden Versorgung der Region mit schnellen Internetverbindungen beweisen.

Während es sich bei der ökologischen Umorientierung der Energieerzeugung eher um eine mittelfristige Aufgabe handelt, obwohl die ÜWAG auch hier richtungsweisende Akzente gesetzt hat, beschäftigt uns der Breitbandausbau ganz aktuell. Schnelle Internetverbindungen sind in der modernen Informations- und Kommunikationsgesellschaft ein entscheidender Standortfaktor für die Wettbewerbsfähigkeit einer Region im internationalen Vergleich, aber auch ein Beitrag zur Daseinsvorsorge und Stärkung des ländlichen Raums. Mit dem Überlandwerk Fulda verfügen wir über einen Partner, der hundert Jahre Kompetenz und Erfahrung in der Infrastrukturentwicklung besitzt, die es zu nutzen gilt. Dank zentraler Lage, günstiger Verkehrsanbindung und einer künftig flächendeckenden Hochleistungsdatenautobahn sind beste Voraussetzungen gegeben, dass der Landkreis Fulda eine starke und lebenswerte Region bleibt.

In diesem Sinne wünsche ich der Überlandwerk Fulda Aktiengesellschaft alles Gute zum 100-jährigen Jubiläum.

Bernd Woide
Landrat des Landkreises Fulda,
Vorsitzender des Aufsichtsrats der Überlandwerk Fulda Aktiengesellschaft

GRUSSWORTE

Rainer Quanz

Betriebsratsvorsitzender der Überlandwerk Fulda Aktiengesellschaft

Die lange und wechselvolle Geschichte der ÜWAG ist eine Geschichte technischer Entwicklungen, fortschrittlicher neuer Angebote und vorausschauender strategischer Entscheidungen. Sie ist aber insbesondere auch die Geschichte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die über all die Jahre mit groîer Loyalität und groîem Einsatz die Geschicke des Unternehmens mitgeprägt haben.

Das System der institutionalisierten Vertretung der Arbeitnehmerinteressen hat bei der ÜWAG eine sehr lange Tradition. Bereits in den 1920er-Jahren gab es im Unternehmen einen Betriebsrat der die Belegschaft gegenüber der Unternehmensleitung vertrat.

Dass es in diesem Verhältnis im Laufe der Jahre auch einmal unterschiedliche Meinungen gab, liegt in der Natur der Sache. Entscheidend ist, dass eine gemeinsame Basis vorhanden ist, auf der eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zum Nutzen von beiden Partnern – von Unternehmen und Belegschaft – möglich ist.

Wenn wir in diesem Jahr den 100. Geburtstag der ÜWAG feiern können, dann ist das ein starkes Indiz dafür, dass es bei der ÜWAG diese Basis gibt. Das Jubiläum ist ein Zeichen für vorausschauende Entscheidungen der Geschäftsleitung und für die tatkräftige Ausführung durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Und auch, dass wir Jahr für Jahr verdiente Kolleginnen und Kollegen ehren können, die seit 25, 30 oder 40 Jahren „ihrer“ ÜWAG treu sind, zeigt, welch hohen Stellenwert das Unternehmen als Arbeitgeber hat.

Als Vorsitzender des Betriebsrats, gemeinsam mit der hochmotivierten Mannschaft den 100. Geburtstag der ÜWAG miterleben zu dürfen ist vor diesem Hintergrund etwas ganz besonderes. Gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen werde ich mich auch in Zukunft für eine gute und konstruktive Zusammenarbeit mit der Unternehmensleitung einsetzen, damit die ÜWAG auch weiterhin attraktive und sichere Arbeitsplätze in der Region zur Verfügung stellen kann.

Rainer Quanz
Betriebsratsvorsitzender der Überlandwerk Fulda Aktiengesellschaft

GRUSSWORTE

Hans-Joachim Reck

Hauptgeschäftsführer Verband kommunaler Unternehmen e. V. (VKU)

Bei ihrem Auftrag zur öffentlichen Daseinsvorsorge stehen bei den Stadtwerken keine kurzfristigen Gewinne im Vordergrund, sondern die Ver- und Entsorgungssicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Gewinne bleiben vor Ort und unterstützen so den Ausbau regionaler Wirtschaftsstandorte. Sie tragen maîgeblich zum Erhalt von Arbeitsplätzen und Wohlstand bei. Viele Studien belegen diese positiven Effekte auf die regionale Wertschöpfung und die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt.

Für diese positiven Effekte sorgen die Überlandwerk Fulda Aktiengesellschaft (ÜWAG) seit nunmehr 100 Jahren. Im Jahr 1912 wurden sie als Elektricitätswerk Fulda AG mit einem kleinen Kraftwerk gegründet. Seitdem haben Kundennähe, individuelle Beratung und maîgeschneiderte Lösungen einen hohen Stellenwert für die ÜWAG. Gleiches gilt auch für den Umwelt-, Natur- und Klimaschutz. Nicht umsonst sind sie Mitglied der Umweltallianz Hessen. Mit diesem Wertefundament tragen sie maîgeblich dazu bei, gesellschaftliche Ziele umzusetzen und den Wandel von einem wirtschaftlich benachteiligten Gebiet hin zu einem gefragten Standort voranzutreiben.

In der nächsten Zeit wird es nun darum gehen, eines der anspruchsvollsten Vorhaben der jüngeren deutschen Geschichte umzusetzen: der Umbau des Energiesystems hin zu einer dezentralen Energielandschaft. Um diese Energiewende bis 2022 schaffen zu können, müssen Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft und Politik an einem Strang ziehen, denn die Verantwortung für unser Klima erfordert engagiertes Handeln. Nur mit einem klug strukturierten Umbau der Energielandschaft ist es zu schaffen, den Wirtschaftsstandort Deutschland nachhaltig zu sichern.

Zur Erreichung der ehrgeizigen Ziele ist ein straffer Zeitplan nötig, darüber müssen sich alle im Klaren sein. Hieran mangelt es immer noch und hier ist die Bundesregierung in der Pflicht. An den kommunalen Unternehmen wie der ÜWAG soll es nicht scheitern, sie sind bereit ihren Part zu einer erfolgreichen Energiewende beizutragen.

Hans-Joachim Reck
Hauptgeschäftsführer Verband kommunaler Unternehmen e. V. (VKU)

GRUSSWORTE

Bernhard Juchheim

Präsident der Industrie- und Handelskammer Fulda














Stefan Schunck

Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Fulda

Als 1912 die Elektricitätswerk Fulda AG gegründet wurde, konnte sich niemand vorstellen, welche technischen Entwicklungen sich in den folgenden 100 Jahren vollziehen und welche Entwicklung das Unternehmen bis hin zur heutigen ÜWAG nehmen würde. Die Industrie- und Handelskammer Fulda hat aus Anlass des 100. Geburtstags gleich mehrfachen Grund zum gratulieren. Hat die ÜWAG zunächst den „Hunger“ der Region nach dem Grundbedürfnis Strom gestillt, so ist sie heute ein wichtiger Standortfaktor und Arbeitgeber der Region, der aus dem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben nicht mehr wegzudenken ist. Im Namen von Vollversammlung, Präsidium und Geschäftsführung der Industrie- und Handelskammer Fulda möchten wir die Gelegenheit des Jubiläums nutzen und für die Leistungen der ÜWAG in den vergangenen 100 Jahren „Danke“ sagen.

Der wirtschaftliche Aufschwung der Region Fulda nach dem Krieg und insbesondere die Entwicklung nach der Wiedervereinigung hin zu einer der wirtschaftlich stärksten Regionen Hessens mit der niedrigsten Arbeitslosenquote ist untrennbar mit den Leistungen der ÜWAG verbunden. Es ist eben dieses hohe Maß an Zuverlässigkeit, Leistungsbereitschaft und Innovationskraft, das den Bewohnern und Unternehmen der Region günstige Rahmenbedingungen zur Entfaltung bietet. Für viele Unternehmen ist die ÜWAG ein wichtiger Standortfaktor, der mit seinen vielfältigen infrastrukturellen Dienstleistungen nicht nur Energie liefert, sondern auch Konzepte und Modelle zur wirtschaftlichen und nachhaltigen Nutzung von Energie anbietet.

So ist es nur folgerichtig, dass die ÜWAG sich nun auch in die flächendeckende Versorgung der Region mit Breitbandinternet einbringen möchte. Die Industrie- und Handelskammer Fulda unterstützt dieses Engagement ausdrücklich. Die Region Fulda profitiert vielfältig von ihren Netzwerken, den kurzen Wegen und letztlich auch davon, dass die ÜWAG auch nach 100 Jahren ein verlässlicher Partner ist. Wir freuen uns auf eine weiterhin so erfolgreiche Zusammenarbeit im zweiten ÜWAG-Jahrhundert.

Bernhard Juchheim
Präsident der Industrie- und Handelskammer Fulda

Stefan Schunck
Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Fulda

AKTIONEN

01.02.2012 bis 15.04.2012
Ausstellung „100 Jahre ÜWAG”
ÜWAG-Kundenzentrum, Fulda

Zwischen der Gründung der „Electricitätswerk Fulda AG“ 1912 und der ÜWAG von heute liegen nicht nur 100 Jahre wechselvoller Unternehmensgeschichte, sondern auch eine gewaltige technische Entwicklung. Beide Aspekte beleuchtet die groîe Jubiläums-Ausstellung „100 Jahre ÜWAG“ im Kundenzentrum in der Fuldaer Bahnhofstraîe.

Im historischen Teil der Ausstellung zeigt die ÜWAG zahlreiche Elektrogeräte aus der Frühzeit der Elektrifizierung die bei dem einen oder der anderen vielleicht noch Erinnerungen an früher wecken. Dazu gibt es historische Bilder und Dokumente aus der ÜWAG-Geschichte. Ein Schwerpunktthema der Ausstellung ist außerdem die Entwicklung der Netztechnik.

Die Ausstellung „100 Jahre ÜWAG“ kann während der gewohnten Öffnungszeiten des Kundenzentrums besucht werden: montags bis freitags von 9:00 bis 19:00 Uhr und samstags von 9:00 bis 13:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

VERANSTALTUNGEN

Ausstellung „100 Jahre ÜWAG”
Eröffnungsveranstaltung
ÜWAG-Kundenzentrum, Fulda

Zur Eröffnung der Jubiläums-Ausstellung kamen am Mittwoch, 1. Februar 2012, rund 100 Personen ins ÜWAG-Kundenzentrum. Bei einem interessanten Vortragsprogramm informierten sich die Gäste über die Geschichte der ÜWAG und die Elektrifizierung der Region. Nach einer Begrüßung durch ÜWAG Vorstand Dipl.-Ing. Günter Bury und einem Grußwort von Landrat Bernd Woide beleuchtete ÜWAG-Bereichsleiter Dipl.-Ing. Bernhard Herber die Verbundenheit der ÜWAG mit der Region. Auf diesen Aspekt ging auch Dr. Thomas Heiler, Leiter des Kulturamts und des Stadtarchivs Fulda, ein. Den Abschluss des Vortragsabends machte Diplom-Physiker Wolfgang Engels von der Universität Oldenburg, der die Historie der Elektrophysik beleuchtete und mit verschiedenen Experimenten untermalte.

VERANSTALTUNGEN

13.05.2012, ab 10:00 Uhr
Tag der offenen Tür
ÜWAG-Betriebsgelände,
Daimler-Benz-Straße, Fulda

Was macht eigentlich ein Kabelmesswagen? Wie kann man mit Erdwärme Gebäude heizen? Und welche Technik steckt hinter modernen Straßenbeleuchtungsanlagen? Antworten auf diese und viele andere Fragen rund um die Angebote der ÜWAG-Gruppe gibt es beim Tag der offenen Tür am 13. Mai 2012 auf dem Betriebsgelände in der Daimler-Benz-Straße in Fulda.

Im Mittelpunkt steht die moderne Technik, die die ÜWAG und ihre Tochterunternehmen im Alltag einsetzen: Notstromaggregate der neuesten Generation, selbstfahrende Bohrgeräte und Busse mit umweltfreundlicher Motorentechnik. Unter anderem können Besucher bei einem geführten Rundgang auch die Leitzentrale in Augenschein nehmen und dabei das technische Nervenzentrum des ÜWAG-Stromnetzes bestaunen.

Neben vielen weiteren Attraktionen gibt es beim Tag der offenen Tür natürlich auch zahlreiche Leckereien vom Grill und aus der Kuchentheke und viele Spiel- und Spaß-Aktionen für Kinder mit dem Circus Ikarus. Zahlreiche regionale Musikgruppen sorgen für die passende Umrahmung des Programms. Kurz: ein spannender Tag für die ganze Familie.

VERANSTALTUNGEN

Datum wird noch bekannt gegeben
Preisverleihung Gewinnspiel
ÜWAG-Kundenzentrum, Fulda

Bei der Ausstellung im ÜWAG-Kundenzentrum, in der StarkStrom-Jubiläumsausgabe und beim Tag der offenen Tür auf dem Betriebsgelände: Im Jubiläums-Jahr veranstaltete die ÜWAG gleich mehrere Gewinnspiele mit attraktiven Preisen. Alle Einsendungen aus diesen Gewinnspielen nahmen außerdem an der großen Sonderverlosung „100 Jahre ÜWAG“ teil.

Am 26. Juni 2012 wurden im ÜWAG-Kundenzentrum die Hauptpreise des Jubiläums-Gewinnspiels vergeben. ÜWAG-Bereichsleiter Dr.-Ing. Jürgen Elsing und „Glücksfee“ Renate Winkels, Leiterin des Vorstandssekretariats, übergaben die Preise an die zehn Hauptgewinner. Der 3. Preis, ein Elektrofahrrad ging an Sebastian Müller aus Hofbieber, über den 2. Preis, einen Elektroroller, freute sich Heinz Schmidt aus Schlüchtern, und den Hauptgewinn, drei Jahre ÜWAG-Ökostrom gratis, nahm Edgar Balzer aus Hosenfeld strahlend entgegen.

Die weiteren Gewinner erhielten ihre Sachpreise, beispielsweise Elektrokleingeräte, auf dem Postweg.

VERANSTALTUNGEN

18.08.2012, 18:00 Uhr
Jubiläums-energy-event
Esperantohalle, Fulda

ÜWAG präsentierte erfolgreichste Bands der Veranstaltungsreihe

Im Jahr des 100. Unternehmensgeburtstages hatte sich die ÜWAG für die neueste Auflage ihres großen Musikfestes etwas Besonderes einfallen lassen: Unter dem Motto „Das Beste aus der energy-event-Geschichte“ präsentierte das Unternehmen die erfolgreichsten Bands der vergangenen energy-event-Ausgaben. Insgesamt kamen am Samstag fast 2.000 Besucher in die Fuldaer Esperantohalle und waren von Vor- und Hauptprogramm begeistert. Am Abend feierten die Musikfans mit „Still Collins“, „Teresa Kästel“ und der Hamburger Kultband „The Rattles“. Den Erlös aus dem Kartenverkauf für das Abendprogramm stockte die ÜWAG auf die Gesamtsumme von 8.000 Euro auf, die traditionell der FZ-Spendenaktion „Ich brauche Deine Hilfe!“ zugutekommt.

ÜWAG-Vorstand Dipl.-Ing. Günter Bury freute sich über die große Publikumsresonanz auf die Jubiläums-Ausgabe des energy-event. „Mit dieser Veranstaltung sagen wir Danke für das Vertrauen, das die Kunden unserem Unternehmen entgegen bringen“, so der ÜWAG-Vorstand. „Es ist schön zu sehen, auf wie viel Begeisterung unser Angebot stößt und dass es immer wieder gelingt, Spaß und Unterhaltung für das Publikum mit dem Engagement für einen guten Zweck zu verbinden.“

Rock-Highlights im Abendprogramm
Im Abendprogramm präsentierte die ÜWAG bei der Jubiläums-Veranstaltung die erfolgreichsten Bands der vergangenen Jahre. Den Auftakt machte „Stil Collins“, die bereits beim energy-event des Jahres 2003 die Musikfreunde der Region begeisterten und in der Esperantohalle erneut bewiesen, dass sie zu Recht als Deutschlands gefragteste Phil Collins- und Genesis-Coverband gelten. Mit Hits wie „Invisible Touch“, „Easy Lover“ oder „In the Air Tonight“ rockte “Still Collins” die ÜWAG-Bühne und sorgten damit für einen würdigen Auftakt der Jubiläums-Veranstaltung.

Es folgte eine zierliche Person mit ganz großer Stimme: Teresa Kästel sieht nicht nur aus wie Tina Turner, sie überzeugt auch mit einer Stimmgewalt, die der berühmten Rock-Diva in nichts nachsteht. Spätestens bei ihrer Interpretation von „Simply the Best“ war klar, warum Teresa Kästle zum „Besten aus der energy-event-Geschichte“ gehört. Nach vielen Zugaben verließ die Künstlerin begleitet vom Applaus der Zuschauer die Bühne und gab damit das Startzeichen für die Haupt-Band des Abends: „The Rattles“.

Kultband mit viel Bühnenerfahrung: „The Rattles“
„Come on and sing“ heißt einer der großen Hits der „Rattles“ und das ließ sich das Publikum in der Esperantohalle nicht zweimal sagen und feierte den Auftritt der „Deutschen Beatles“, wie die „Rattles“ oft bezeichnet werden. Als eine der erfolgreichsten Bands der Beat-Ära stand die Gruppe schon mit Rock-Größen wie den Rolling Stones oder Little Richard auf der Bühne. Mit über 50 Jahren Bühnenerfahrung lieferten die „Rattles“ eine begeisternde Show mit den größten Hits ihrer langen Karriere. „Hot Wheels“ und der Gold-prämierte Welterfolg „The Witch“ sorgten für Stimmung und für Beifallsstürme für die Rock-Altmeister. Die traditionelle ÜWAG Laser Show und die Disco Night schlossen schließlich das Hauptprogramm des energy-event ab.

Vorprogramm mit Schülerband und „SHE“
Bereits vor dem Hauptprogramm stand eine weitere „Best-of-Band“ auf der ÜWAG-Bühne: Die Girl-Rockband „SHE“ ist den Musikfans der Region durch zahlreiche Auftritte beim energy-event bereits wohlbekannt und begeisterte auch in diesem Jahr mit groovigem Sound. Im Vorprogramm nutzte außerdem die Big Band der Winfriedschule aus Fulda die Gelegenheit zu einem Auftritt unter Profi-Bedingungen. Auf der großen Bühne der Esperantohalle präsentierten die jungen Musikerinnen und Musiker ihr ganzes Können. Für ihren Auftritt erhielt die Big Band den ÜWAG-Förderpreis einen finanziellen Förderbeitrag der ÜWAG mit dem das Unternehmen regelmäßig die musikalische Nachwuchsarbeit in der Region unterstützt.

VERANSTALTUNGEN

28.03.2012, 10:00 Uhr
Große Festveranstaltung zum Jubiläum
Esperantohalle, Fulda

Am 28. März 2012 feierte die ÜWAG ihr 100-jähriges Bestehen mit rund 1.000 Gästen: Mitarbeiter und ehemalige Mitarbeiter, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus Politik und Wirtschaft sowie viele Kunden und Lieferanten des Unternehmens fanden sich an diesem Vormittag im Kultur- und Kongresszentrum Esperanto ein.

Nach der Begrüîung durch ÜWAG-Vorstand Dipl.-Ing. Günter Bury überbrachten zahlreiche Gruîredner – darunter auch Staatssekretär Mark Weinmeister vom hessischen Umweltministerium – Glückwünsche zum runden Unternehmensgeburtstag. Musikalisch umrahmt wurde das Festprogramm von der Big-Band der Rabanus-Maurus-Schule.

Das Highlight der Veranstaltung war die Podiumsdiskussion unter dem Titel „Herausforderungen und Chancen für regionale Energieversorgungsunternehmen“ mit hochkarätiger Besetzung. Es diskutierten: &WAG-Vorstand Günter Bury, Landrat Bernd Woide, die Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung und Präsidiumsmitglied des BDEW Hildegard Müller, VKU-Hauptgeschäftsführer und geschäftsführendes Präsidialmitglied Hans-Joachim Reck, Peter Franke, Vizepräsident der Bundesnetzagentur, Prof. Dr. Wolfgang Pfaffenberger von der Jacobs Universität Bremen sowie der Chefredakteur der Fuldaer Zeitung Michael Tillmann. Moderiert wurde die Diskussionsrunde von bekannten Wirtschaftsjournalisten und ARD-Börsenexperten Frank Lehmann. Ein Punkt, auf den die Teilnehmer dabei immer wieder zu sprechen kamen, war die dezentrale Stromversorgung – diese ist, wie Vorstand Günter Bury unterstrich bei der _WAG nicht erst seit der Energiewende ein Thema. Je mehr erneuerbare Energien in das Netz eingespeist werden, desto notwendiger ist eine dementsprechend neue Ausrichtung der Transportnetze. Eine Energiewende ohne Leitungen funktioniere nicht, betonte auch die Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des BDEW, Hildegard Müller. Eine bessere Koordination bei der Energieplanung wünschte sich der Vizepräsident der Bundesnetzagentur Peter Franke. Wie wichtig es sei, sich im Zuge der Energiewende auch mit den Speichermöglichkeiten von Energie zu beschäftigen, hob Günter Bury hervor. FZ-Chefredakteur Tillmann plädierte dafür, die Bürger zu diesem komplexen Themenbereich ausführlich und verständlich zu informieren.

Bilder von der Verantaltung sind unter der Rubrik Bildergallerien zu finden.

GESCHICHTE

Auch neben der Unabhängigkeit von „fremder Einfuhr” (Petroleum musste unter anderem aus vom Kriegsgegner beherrschten Gebieten eingeführt werden und war gerade in den Wintermonaten des 1. Weltkriegs oft knapp) betont die Anzeige von 1917 die weiteren Vorteile elektrischen Lichts: Es brannte heller und vor allem sauberer, da die fehlende Ruîentwicklung Räume nicht mehr „schwärzte”. Petroleumlampen waren zudem häufig für Wohnungsbrände und schädliche Gasentwicklung verantwortlich. Auch „Lampenexplosionen” kamen vor.

GESCHICHTEN

Der für den Anschluss der Region an das Stromnetz benötigte Kupferdraht schien heiî begehrt, wie die folgenden Aktenvermerke belegen:

Abschrift im Wortlaut:

„Schwarzbach Kr. Hünfeld, den 20.12.22.

An das Überlandwerk Fulda, Hünfeld, Schlüchtern

in F u l d a.

Gelegentlich einer Durchsuchung in Morles wurden 3 kg Kupferdraht vorgefunden. Da der betreffende angab, der Draht sei von Arbeitern welche in Morles elektrische Leitungen gelegt hätten liegen geblieben, so wurde derselbe einstweilen sicher gestellt. Es handelt sich um Draht wie er vom _berlandwerk zum Ausbau des Ortsnetzes bzw. zu Hausanschlüssen verwandt wird. Ich bitte um Auskunft, ob dem _berlandwerk, bzw. der Firma welche in Morles das Ortsnetz baute, Draht abhanden gekommen ist wenn ja, kann derselbe hier in Empfang genommen werden."



Abschrift im Wortlaut:

„Betr. Kupfer,
Wir danken Ihnen bestens für Ihre Mitteilung vom 20. v.M. Wir können, da die Abrechnung für Morles noch nicht ganz fertig gestellt ist, z. Zt. nicht feststellen, wie viel Kupfer fehlt. Wir bitten Sie höflichst, das Kupfer gelegentlich, wenn Sie wegen der Stromrechnung hier vorsprechen, bei unserem Direktor Herrn Schmiedgen abzugeben und über den Fund zu berichten."

GESCHICHTEN

Mitte der 1920er-Jahre führte die Geldentwertung auch in der Region zu aberwitzigen Rechnungsbeträgen. Davon betroffen war unter anderem auch die Familie Ganz aus Freiensteinau wie dieser Aktenvermerk aus dem Jahr 1923 belegt.

Abschrift im wortlaut:

„An Herrn

Wilhelm G a n z, II

S t o l l m ü h l e / Freiensteinau
=.=.=.=.=.=.=.=.=.=.=.=.=.=.=.=.=
Krs. Lauterbach.

T.B.Wi./Schn. Fulda, den 26.1.23
Betr: Anschluss.

Nachstehend geben wir Ihnen die Preise bekannt für den Anschluss Ihres Anwesens sowie des Herrn Wilh. Ganz III.
Diese betragen unter der Annahme, dass nur ein Motor 5 PS läuft 7 010 547,- falls Sie nur Licht brennen wollen, also auf Kraft verzichten, beträgt die Summe 2 733 638,-. Bei vorstehenden Summen haben Sie die Lieferung der benötigten Holzmaste, 20 Stck 10 m lang, 6 Stck 11 m mit einer Zopfstärke von 15-17 cm selbst zu übernehmen, die Mastlöcher selbst zu graben, die Maste aufstellen und später zu unterhalten. Ferner haben Sie bei der Montage Hilfe in dem zu leisten, dass nur ein Monteur benötigt wird. Die Preise sind freibleibend.
Falls Sie gewillt sind, die Leistung ausführen zu lassen, und mit den Bedingungen einverstanden sind, bitten wir für den Fall, dass Kraft gewünscht wird, um eine Anzahlung von 5 400 000,. Für Licht um eine solche von 2 050 000,-

(gez. _berlandwerk, Fulda-Hünfeld-Schlüchtern in Fulda)"

GESCHICHTEN

GESCHICHTEN

Herr Müller gehörte zu den ersten Stromkunden in dem Gersfelder Stadtteil. Mit seinem neuen elektrischen Ofen machte er offenbar sehr gute Erfahrungen. Per Brief meldete er sich bei der _WAG und schilderte begeistert seine Eindrücke.

Abschrift im Wortlaut:

„Abs. Sigm. M ü l l e r ,
Dalherda.

Elektrizitäts-Gesellschaft,
F u l d a

Nachdem ich jetzt schon 3 Wochen in dem von der Firma Debag in München erbauten elektrischen Wärme-Speicher-Backofen gebacken habe, kann ich nicht umhin, für Ihre freundliche Mitarbeit und weitgehendes Entgegenkommen meinen freundlichsten Dank auszusprechen.
Mit dem Backen bin ich restlos zufrieden. Auch der Stromverbrauch stellt sich Kohlen gegenüber für mich in der hohen Rhön billiger.
Am meisten freue ich mich über die selbsttätige Heizung und über den ständig backfähigen Ofen.
Ich bedauere, dass die allgemeine Ansicht besteht, Strom wäre zu Backöfen zu teuer. Solches kann ich jetzt durch Erfahrung rund weg absprechen und wünsche hiermit, diese Ansicht zu dementieren, indem ich den Ueberlandwerk Fulda die Erlaubnis gewähre, Diesen zu veröffentlichen.

Hochachtungsvoll !
Gez. Sigm. Müller, Bäckerm.

Dalherda, den 22.7.30."

GESCHICHTEN

Abschrift im Wortlaut:

„_berlandwerk Fulda A.G. 17. März 1944

Herrn
Arno Steiner, Sägewerksbesitzer
(16) Salmünster Kr. Schlüchtern

Betr. Splitterschutz für Transformatorenstationen

Bekanntlich bestehen für den Bezug von Transformatoren ausserordentlich grosse Schwierigkeiten. Zur Zeit ist die Lage so, dass weder Transformatoren noch Ersatzteile in absehbarer Zeit zu haben sind. Mit Rücksicht auf die grosse Gefährdung der Transformatoren durch Splitter bei feindlichen Bombenabwürfen ist dringend die Anbringung von Splitterschutz vor den Transformatorenstationen zu empfeheln. In der Regel genügt es, in einem entsprechenden Abstand vor den Türen der Transformatorenkammern 50 cm starke Trockenziegelmauern anzubringen die ggf. bei Auswechslung des Transformators leicht entfernt werden können. Da jedoch Ihre Transformatorenstation aus Holz erstellt ist, müsste um Ihre Station herum eine enstprechende Trockenmauer mit überlapptem Zugang bis in die Höhe des Transformators errichtet werden. Da dieser Schutz als Bauwerk anzusehen ist und Sie für die Unterbringung der Transformatoren vertragsgemäss selbst zu sorgen haben, wäre die Erstellung der Schutzmauer Ihre Sache. Wir empfehlen, die notwendigen Materialien bei dem Werkluftschutz anzufordern.

Heil Hitler !

_berlandwerk Fulda A. G."

Abschrift im Wortlaut:

„An den

Herrn Bürgermeister der
Stadt

(16) Salmünster
Kreis Schlüchtern

Schm/H 14.2.1945

Betr. Stromeinschränkungen.

Maschinen- und Kohlemangel machen die Durchführung von Stromeinschränkungsmassnahmen nötig. Die grossabnehmer Alfred Sell, Möbelfabriken Herbst & Iffert, Feindraht-Industrie und Reichsbahn sind bereits von uns benachritigt, dass sie werktags in der Zeit von 18 – 20 Uhr nur eine beschränkte Leistung entnehmen können. Mit Rücksicht auf die kriegs- und lebenswichtigen Betriebe wurde uns gestattet, die Leistungen eingeschaltet zu lassen. Um nun Ihr Krankenhaus bzw. Lazarett sowie den Bahnhof mit Notstrom beliefern zu können, müsste auch das Stadtnetz in den Sperrstunden eingeschaltet bleiben. Dieses kann aber nur durchgeführt werden, wenn die Abnehmer sich in diesen zwei Stunden gröîter Sparsamkeit befleissigen und alle nicht unbedingt notwendigen Stromverbrauchsstellen ausschalten. Vor allen Dingen dürfen die Elektromotoren nicht laufen und Elektroherde nicht eingeschaltet werden. Wir bitten Sie, in ortsüblicher Weise bekannt zu geben, dass diese Einschränkungen durchzuführen sind. Falls es nicht geschieht, wären wir leider gezwungen, wie in anderen Orten auch das Stadtnetz in den Sperrstunden abszuschalten. Weiterhin bitten wir, dafür zu sorgen, dass Ihr Pumpwerk nur in Brandfällen während dieser Sperrzeit in Betrieb genommen wird. Ihr Hochbehälter gestattet sicher eine ausreichende Anspeicherung, so dass die Wasserversorgung auch sichergestellt ist.

Heil Hitler !

_berlandwerk Fulda A. G."

GESCHICHTEN

In der Anfangsphase war die Erstausstattung der modernen, technisierten Küche für viele Menschen noch unerschwinglich. Deshalb konnte man bei der _WAG als regionalem Energieversorger die Geräte nicht nur kaufen sondern auch mieten. Hier eine Werbeanzeige aus der „Strom-Abnehmer-Zeitschrift (SAZ)” des _berlandwerks des Jahrgangs 1956.

GESCHICHTEN

Im „Fragebogen für das zu errichtende Elektrizitätswerk Fulda“ wurde schon 1906 ermittelt, ob in der Region überhaupt Interesse an elektrischer Energie bestand. Ermittelt wurde, wie viel HP (Horse Power = PS) an motorischer Kraft bzw. wie viele „Kerzen“ elektrischen Lichtes benötigt würden. Der angeforderte Energiebedarf war dabei noch mehr als moderat.

Dieser Geschäftsmann aus der Karlstraîe interessiert sich hauptsächlich für die neumodische Beleuchtung für sein Ladengeschäft in der Innenstadt – hat aber noch keine Erfahrung mit der neuen Lichtquelle:

„Ich bin nicht abgeneigt, bei in Kraft treten des Werkes Licht für mein Geschäft zu entnehmen wie viel ich da brauche, kann […] heute noch nicht sagen.“

Vermerk: „Angenommen 10 Stück"

Dieser Geschäftsmann weiî auch noch nicht so recht, ob er die neue Energie überhaupt braucht:

„Licht ist ja nothwendig, ob ich mich aber dem Elektrizitätswerk anschlieîe, kann […] heute noch nicht sagen … Würde 2 Lampen benöthigen.“

GESCHICHTEN

Das preuîische Gesetz über die Anpassung der Landesverwaltung an die Grundsätze des nationalsozialistischen Staates vom 15.12.1933 (Anpassungsgesetz) formte die Organisation der preuîischen Landesverwaltung nach dem „Führergedanken“ um, benannte Gremien und schaffte Instanzen neu und beseitigte alte Hierarchien und Zuständigkeiten. Auch „Stromlieferungsverträge“ wie dieser aus der Gemeinde Höf und Haid waren davon betroffen und mussten nachträglich erneut genehmigt werden. Neben dem bereits nationalsozialistisch umgestalteten Wappen des Landrates sind Stempel und Marke der preuîischen Landesverwaltung sichtbar. 1934 wurden fast alle Landesministerien Preuîens mit den entsprechenden Reichsministerien zusammengelegt.

Abschrift im Wortlaut:

„Vorstehender Stromlieferungsvertrag wird auf Grund des § 9 des Gesetzes über die Anpassung der Landesverwaltung an die Grundsätze des nationalsozialistischen Staates vom 15. Dezember 1933 (Pr. GS. Nr. 79 S. 479) genehmigt).

F u l d a, den 13. Februar 1934.

Der Landrat des Landkreises Fulda."