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Funktionsweise

Funktionsweise der Wärmepumpe und verschiedene Wärmequellen
Das Prinzip der Wärmepumpe ist einfach und genial. Mit einem geringen Anteil Antriebsenergie (Strom) kann man die in der Natur gespeicherte Energie nutzen und so ein Vielfaches an Wärme aus der Umwelt gewinnen. Diese Wärme wird zum Heizen und zur Warmwasserbereitung genutzt – eine intelligente und wirtschaftliche Lösung!



Als kostenlose und ganzjährig zur Verfügung stehende Wärmequellen dienen:

Wärmequelle Erde
Die Sole/Wasser-Wärmepumpe nutzt die Wärme, die in der Erde gespeichert ist. Hierzu gibt es zwei Methoden:

 Tiefenbohrung / Flächenkollektoren    
  a) Tiefenbohrung  
      

Erdwärmesonden werden senkrecht in den Boden eingelassen und von Spezial-Bohrunternehmen – wie der ÜWAG-Tochter TERRA THERM Erdwärme GmbH – professionell gesetzt

     
     
  b) Flächenkollektoren
   

Horizontale Flächenkollektoren werden etwa 1,2 bis 1,5 Meter tief im Erdboden verlegt.

     
   Film: Wärmequelle Erde


Wärmequelle Luft
Die Luft/Wasser-Wärmepumpe gewinnt Wärme aus der Luft – selbst im Winter, wenn eisige Temperaturen herrschen. Trotz ihres hohen Leistungsvermögens benötigt sie überraschend wenig Platz.

Bei der Luftwärmepumpe kann man sich für eine Aufstellung im Freien (a) oder für eine Innenaufstellung, d. h.  geschützt im Haus (b) entscheiden.  Beide Möglichkeiten finden in der Praxis gleichermaßen Anwendung und werden abhängig von den Gegebenheiten vor Ort eingesetzt.

 Film: Wärmequelle Luft
 








Wärmequelle Wasser

Die Wasser/Wasser-Wärmepumpe schöpft die Heizwärme aus dem Grundwasser. Diese Wärmequelle kommt in unserer Region kaum zum Einsatz, da hierfür bestimmte Voraussetzungen erforderlich sind: Es muss Grundwasser mit einer bestimmten Qualität vorhanden sein, und eine wasserrechtliche Genehmigung für die Nutzung ist unbedingt Voraussetzung.