Windenergie entsteht mit Hilfe der indirekten Nutzung der Sonnenkraft: Es wird die Energie der von der Sonne in Bewegung gesetzten Luftmassen nutzbar gemacht. Diese Form der Energiegewinnung hat eine bis ins Altertum zurückreichende Tradition, denn heutige Windkraftanlagen sind im Kern Weiterentwicklungen der guten alten Windmühle.
Wie die anderen Formen regenerativer Energien wurde auch die Entwicklung der Windkrafttechnologie nach dem Ölpreis-Schock der 70er-Jahre vorangetrieben, um die Abhängigkeit von Öl und Gas etwas zu verringern. Die umweltpolitisch wirtschaftlichen Anreize des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) taten ein Übriges. Denn der Staat garantiert den Betreibern von Windkraftanlagen die Abnahme des so erzeugten Stroms zu einem Preis, der deutlich über dem Marktpreis liegt.
Ein grundsätzlicher Nachteil der Windenergie besteht darin, dass die Menge der Erzeugung nicht kalkulierbar ist, weil sie von den Wetterbedingungen abhängt.
Wer im Netzgebiet der ÜWAG Netz GmbH mit Hilfe von Wind Strom erzeugt, kann diesen zu den im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgelegten Konditionen ins Netz einspeisen.
Im Jahr 2009 betrug die Gesamtleistung der 30 Windkraft-Anlagen im Netzgebiet der ÜWAG Netz GmbH 40.532 kW. Eingespeist wurden 50.922 MWh.