ÜWAG-Strommix: hoher Anteil regenerativer Energien
Kunden der Überlandwerk Fulda Aktiengesellschaft (ÜWAG), die ÜWAGÖko, ÜWAGÖko Grüner Strom Label Gold oder einen der anderen ÜWAG-Ökostrom-Tarife beziehen, wissen, dass sie von ihrem Energieversorger zu 100 Prozent mit regenerativ erzeugtem Strom beliefert werden. Aber auch alle anderen Kunden erhalten einen Strommix mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil an erneuerbaren Energien – das zeigt der Energieträger-Mix, den das Unternehmen jetzt veröffentlicht hat.
Aus der aktuellen Stromkennzeichnung für das Jahr 2010 geht hervor, dass die ÜWAG mit 35,9 Prozent Strom fast doppelt so viel Energie aus erneuerbaren Quellen an ihre Kunden geliefert hat als der Anteil bei der Stromerzeugung im Bundesdurchschnitt beträgt: Dieser liegt insgesamt bei nur 18 Prozent.
Der Anteil an der Gesamtstromlieferung für das Jahr 2010, der aus Kernkraftwerken stammt, beträt bei der ÜWAG 15 Prozent, bei der Stromerzeugung in Deutschland 24,5 Prozent. Auch hier liegt die ÜWAG weit unter dem Bundesdurchschnitt.
Der ÜWAG-Stromanteil, der aus der Erzeugung in Kohlekraftwerken stammt, beträgt mit 32,9 Prozent für den aktuellen Strommix 9,6 Prozentpunkte weniger als im Bundesdurchschnitt (42,5 Prozent). Erdgas und sonstige fossile Energieträger machen bei der Gesamtlieferung des ÜWAG-Stroms für das Jahr 2010 16,2 Prozent aus, im Bundesdurchschnitt 15 Prozent.
Damit liegen auch die CO2-Emissionen der ÜWAG-Energie deutlich unter denen der Stromerzeugung in Deutschland: mit 412 Gramm pro Kilowattstunde sind es im Vergleich 82 Gramm pro Kilowattstunde weniger im Jahr.
Dipl.-Ing. Frank Weinmann, der bei der ÜWAG für die Energiebeschaffung zuständig ist, resümiert: „Insgesamt ist der ÜWAG-Strommix eine marktgerechte Mischung, bei der wir Umweltfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit in gleicher Weise angemessen berücksichtigen.“
Die Kalkulation des Strommix ist im deutschen Energiewirtschaftsgesetz geregelt. Gemäß diesem Gesetz sind alle nationalen Energieversorgungsunternehmen spätestens ab dem 1. November eines Jahres dazu verpflichtet, die Werte des vorangegangenen Kalenderjahres der zur Stromerzeugung eingesetzten Energieträger und die damit verbundenen Umwelteinflüsse zu veröffentlichen. Die Einzelergebnisse werden summiert und bilden als „Strommix Deutschland“ die Vergleichsbasis. Aufgrund des aufwändigen Berechnungsverfahrens schreibt das Gesetz vor, jeweils die Vorjahreszusammensetzung der Stromlieferung auszuweisen. Über den Strommix informiert die ÜWAG ihre Kunden auch im Rahmen der Jahresverbrauchsabrechnung sowie auf ihrer Homepage unter www.uewag.de im Internet.

Der Strommix der ÜWAG im Überblick