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22. Dezember 2011

Glasfaser-Einblasen beim ÜWAG-Breitband-Projekt

 

Material zur schnellen Datenübertragung in Rohre eingebracht

Die Arbeiten zur flächendeckenden Versorgung des Landkreises mit Breitband durch die ÜWAG sind in den ersten Gemeinden, die bei diesem Projekt mit dem Energieversorger zusammenarbeiten, bereits in vollem Gange. In der Pilotgemeinde Dipperz werden derzeit Tiefbauarbeiten durchgeführt, und im Künzeller Ortsteil Dietershausen hat ein spezialisiertes Unternehmen jetzt Glasfaser in die Rohre eingebracht – ein Arbeitsschritt, der besonderes Know-how und Fingerspitzengefühl erfordert.

Vor Ort machte sich auch der Bürgermeister der Gemeinde Künzell, Peter Meinecke, ein Bild von dem Fortschritt der Arbeiten der ÜWAG bei dem Breitband-Projekt. In den Breitband-Trassen werden zunächst Rohrverbundsysteme verlegt. In diese Rohrverbundsysteme werden dann die Glasfaserkabel eingebracht. Zu diesem Zweck wird das spezielle Verfahren des „Einblasens“ angewandt. Dieser Arbeitsschritt wird von qualifiziertem Fachpersonal durchgeführt: Pressluft treibt die Glasfaser mit einem Druck von etwa zwölf bar durch das Leerrohr. Beim Einblasen der Glasfaserkabel müssen der Kabelanfang und die Einblasvorrichtung kontinuierlich überwacht werden. Um dies zu gewährleisten, kommuniziert das Spezial-Team ständig mobil miteinander. Hierbei sind Einblaslängen von mehreren tausend Metern möglich, Voraussetzung ist dabei, dass die Rohre fachgerecht verlegt sind.

Mit dem Einblasen der Glasfasern in Dietershausen hat die ÜWAG termingerecht den Aufbau der passiven Infrastruktur in dem Künzeller Ortsteil abgeschlossen.


Machten sich vor Ort ein Bild über den Fortschritt der Arbeiten beim ÜWAG-Breitband-Projekt: der Bürgermeister von Künzell, Peter Meinecke (Bildmitte), der für den Bereich Breitband zuständige Sachbearbeiter der Gemeinde Martin Görnert (ganz rechts), sowie der Sachgebietsleiter Breitbandversorgung der ÜWAG, Dipl.-Wirtsch.-Ing. Jens Schilling.

 
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